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19.11.2019
Der Große Rat des GCV wächst und gedeiht

Beim traditionelle Herbsttreffen des Großen Rats, den Freunden und Förderern des GCV, im Hotel Favorite gab es viel Grund zur Freude, sei es beim Rückblick auf die vergangene Kampagne, sei es beim Ausblick auf die kommende und ganz besonders mit Blick auf die vier Aspiranten ante portas.

Gemeinsam erinnerten sich der Sprecher des Großen Rats Peter Weber und GCV-Präsident Martin Krawietz in ihren Reden an die vergangenen Monate, ließen noch einmal den Brand des Rosenmontagswagens und die glückliche Wiederbeschaffung, die sehr erfolgreiche Kampagne 2019 mit der Jubiläumssitzung der Schnorreswackler und der Ehrengarde aus Köln sowie der neu entdeckten Halle 45 Revue passieren. Der Brand der Rheingoldhalle im Frühsommer und die Herausforderungen bei der Terminfindung durften nicht fehlen. Letztendlich blickt der GCV aber sehr zuversichtlich auch auf die Kampagne 2020: der Vorverkauf läuft sehr gut und mit der ‚bobbesschonenden‘ Kurzsitzung "SevenEleven" sowie der Sponsorensitzung "Mainzer Konfetti" geht der GCV mit seinem bewährten Programm auf die Wünsche seiner Besucher ein.

Spannend wurde es für die Gonsenheimer Fastnachter im zweiten Teil. Denn vier Aspiranten für Neuaufnahmen gab es in diesem Jahr. Gemeinsam mit den Herren Roman Theisen (Vorstandsvorsitzender der InterRisk) und Peter Krawietz jun. (Co-Trainer von Jürgen Klopp beim FC Liverpool) stand Frau Dr. Simone Schelberg (Landessendedirektorin RLP beim SWR) auf der Kandidatenliste. Mit einer gelungenen, gereimten und sehr humorvollen Rede stellte sich insbesondere Frau Dr. Schelberg dem Auditorium vor und wurde mit viel Applaus in der Runde begrüßt. Alle drei gehören fortan zum Großen Rat und dürfen die GCV-Kappe tragen.

Eine Neuaufnahme musste allerdings verschoben werden, denn Dr. Peter Frey (Chefredakteur des ZDF) war aufgrund der Feierlichkeiten zum Mauerfall in Berlin am Abend verhindert, steht aber bereits in den närrischen Startlöchern.

Abgerundet wurde das Abendprogramm von der Herpes Houseband. Die frechen Youngsters waren die Entdeckung der Narrenschau 2019 und schafften direkt den Sprung auf die GCV-Bühne.

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05.11.2019
NARRENSCHAU – Klappe die 3te

GCV und Füsiliergarde wiederholt mit erfolgreicher „Nachwuchs“-Sitzung

Im dritten Jahr in Folge veranstalteten GCV und Füsilier-Garde gemeinsam in der Mensa des Otto-Schott-Gymnasiums die NARRENSCHAU. Insgesamt 16 Programmpunkte sorgten in der 3,5-stündigen Veranstaltung für gute Unterhaltung. Das Programm war bunt gemischt: jung und alt, gänzlich unerfahrene Bühnen-Neulinge und ‚alte Hasen‘, die aber mal was Neues ausprobieren wollten. Gemeinsam mit Ihren Paten hatten sie sich auf den Abend intensiv vorbereitet und boten den über 200 Anwesenden ein breites närrisches Spektrum.

Den Startschuss gab die Band Voll auf die Elf. Die bisher als Rockeswackler bekannte Band stimmte das Publikum gut ein und fungierten erstmals quasi als Sitzungskapelle, eine Premiere.

Die Ansage der drei Gastgeber absolvierte ein Bühnenneuling bei der NARRENSCHAU: Raphael Becker. Mit nur acht Jahren sagte er cool wie ein alter Hase die drei Gastgeber NARRENSCHAU an: Hausherrin Simone Beck (Schulleiterin des OSG), Markus Mathaey (Geschäftsführer der FG), Martin Krawietz (Präsident des GCV).

Zu Beginn sorgten die beiden jungen Neulinge Annalena Boller und Johannes Rieth mit gereimten Erzählungen von Urlaubsgeschichten mit ihren Eltern für einen heiteren Auftakt. Wie bereits im Vorjahr sorgte Angelina Alexandrow, Schülerin des OSG, mit ihrer sehr guten Stimme für ein musikalisches Highlight. In einer Hommage an Elton John’s "Can You Feel the Love Tonight" fragte sie sich, "Muss es immer Fleischworscht sein". Anschließend setzte Dr. Christophe Hinz in seinem gesungenen Protokoll bei politischen Themen perfekte Spitzen und wurde zurecht durch langen Applaus honoriert. Zudem führten er und Sabrina Korn charmant und souverän als Moderatoren durch den Abend. Bei der nächsten Nummer staunten auch die anwesenden Zuschauer, als plötzlich als nächster Programmpunkt Rudi Hube angesagt wurde. Er wolle mal was Neues ausprobieren und man kann im Nachhinein sagen: das ist ihm gelungen. Als Alleinunterhalter für Krebbel-Cafe’s hat er ein Repertoire an lustigen Liedern dargeboten, was in einer von Dr. Christophe Hinz am Klavier begleiteten Erzählung aus Sicht eines "Feinstaubpartikels" endete. Dies honorierte das Publikum mit stehenden Ovationen. Luca Lautenschläger erzählte als Gretel von Ober-Olm von seinen Erfahrungen, dass man ihn auf einmal immer mit einer gewissen "Greta" verwechselt. Anschließend führte das Showtanzballett "Fuego" eine sehr überzeugende Tanzeinlage auf, die mit bekannten Mainzern Liedern begleitet wurde. Thomas Oberle brachte als Schlager-Professor dem Publikum die Besonderheit des Schlagers näher. An manchen Stellen setzten die anwesenden Zuschauer text- und gesangssicher in bekannte Schlagerlieder ein. Passend zu der am Folgetag stattfindenden OB-Wahl hat sich mit Werner Ott noch auf den letzten Drücker als OB-Kandidat aus Gunsenum vorgestellt und Themen der Lokalpolitik kritisch angesprochen. Auch die Herpes House Band glänzte wiederholt bei der NARRENSCHAU mit einem urkomischen und schrägen Auftritt. Als Ballett verkleidet, blieb bei vielen Zuschauern kein Auge trocken. Patricia Schwaab machte als "Topmoppel" Heidi Klums Mädels Konkurrenz. Vor dem Schlussvortrag von Boris Feldmann, der in gereimter Form von seinen Erfahrungen als frischverliebter mit seiner Freundin erzählte, heizte die Band Sirona Boys nochmal das Publikum an.

Abgerundet wurde der Abend durch die Sitzungskapelle Voll auf die Elf, die den Saal noch einmal mit ordentlich Dezibel und Stimmung fluteten. Und natürlich: zum Finale mit allen Aktiven auf der Bühne erschall noch einmal aus allen Kehlen "Meenz bleibt Meenz".

Im dritten Jahr in Folge war die NARRENSCHAU der "Närrischen Achse Gonsenheim" wiederholt ein toller Erfolg mit bunten Vorträgen, toller Musik & Tanz. Allen, die den Sprung auf die Bühne gewagt haben gilt unser großer Dank! Ein großes Dankeschön auch dem Team der NARRENSCHAU: Sabrina Korn, Thurid Schäfer, Frank Becker, Dr. Christophe Hinz, Andreas Müller, Jens Ohler und Thomas Becker.
Und alle, die sich nun angespornt fühlen, laden wir ein eine Bewerbung an NARRENSCHAU(at)GCV-MAINZ.DE zu senden und somit die Chance zu erhalten, sich auch auf der närrischen Rostra auszuprobieren. Informationen über die Fortsetzung der NARRENSCHAU erhalten Sie rechtzeitig auf unserer Homepage www.gcv-mainz.de oder unseren Social Media Kanälen auf Facebook und Instagram.

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03.11.2019
Der GCV sagt DANKE

Wenn der Sommer geht und der Herbst einzieht ist für viele ein guter Zeitpunkt gekommen, um Danke zu sagen. Wir haben das bereits getan, möchten allen Beteiligten aber auch an dieser Stelle noch einmal DANKE sagen, für ihre wertvolle Arbeit.

Stadtteiltreff Gonsenheim

Der Stadtteiltreff ist ein Ort der Begegnung für Menschen aus der Elsa und deren Umgebung, aber auch aus ganz Gonsenheim. Sowohl Haupt- wie auch viele Ehrenamtliche leisten dort vielfältige und wertvolle Arbeit. Sehr gerne haben wir deshalb den Erlös einer Aktion unseres Ordensfestes aufgerundet auf närrische EUR 1.111,11 und dem Gonsenheimer Stadtteiltreff gewidmet. GCV-Präsident Maritn Krawietz und Geschäftsführer Ewald Wohn haben den dazugehörigen Scheck mit den besten Wünschen an Colette Smeraldy und Annika Dimpel vom Team des Stadtteiltreffs Gonsenheim übergeben.


ARSV „Solidarität“

Beim Jugendmaskenzug 2019 ging es um „Franzosen, Römer und Germanen, zum Leben an den Rhein hier kamen.“ Die Mitglieder des ARSV „Solidarität“ sind Rollkunstläufer und trainieren im Sommer bis zu 4x in der Woche. Beim Jugendmaskenzug waren sie in bleu-blanc-rouge natürlich als Franzosen verkleidet und gaben dabei ein herrliches Bild ab. Sehr gerne haben wir stellvertretend der Vorsitzenden Dorothea Moravec den Preis von EUR 333,-- mit auf den Weg gegeben, der die Trainingskasse für den Sommer aufgefüllt hat.

Wir wünschen den beiden Gruppen alles erdenklich Gute bei Ihrer tollen Arbeit.

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31.10.2019
Jahreshauptversammlung 2019

Die Mitgliederversammlung blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Kurz bevor am 11.11. die neue Kampagne ihren Schatten wirft, fand am 31.10.2019 die traditionelle Jahreshauptversammlung der Schnorreswackler im GCV-Haus statt. Dabei konnte der Vorstand um GCV-Präsident Martin Krawietz im Rückblick auf das Vereinsjahr 2018/2019 nur Süßes und nichts Saures präsentieren.

Doch zunächst wurde in einer stillen Minute allen Vereinsmitgliedern gedacht, die im vergangenen Jahr leider verstorben sind: Marina Lang, Bernhard Schmitt, Petra Ernerth, Herbert Bonewitz und Jean Arthur Becker. Sie werden fehlen und doch auch in Zukunft immer dazugehören.

Im dann folgenden Punkt gab es viele strahlende Gesichter: immerhin 23 Jubilare wurde für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt, für 25, 40 aber auch für unglaubliche 50 Jahre.

Geschäftsführer Ewald Wohn blickte im Geschäftsbericht auf das vergangene Vereinsjahr und die Kampagne 2019 zurück. Sitzungen und Stehungen waren einmal mehr ausverkauft, die Kinderfastnacht wächst und gedeiht, die Narrenschau gemeinsam mit der FG im OSG hat sich etabliert, in der Halle 45 wurden erstmals und erfolgreich Fastnachtssitzungen veranstaltet und der GCV war Wegbereiter dessen, insbesondere das gelungene 5x11jährige Schnorreswackler-Jubiläum mit der Ehrengarde-Sitzung und dem Besuch des Kölner Pendants mit Aufmarsch in der Mainzer Innenstadt, die Umzüge in Gonsenheim sowie am Rosenmontag mit anschließendem Feldlager gemeinsam mit der Füsilier-Garde waren neuerliche Höhepunkte, in der Fernsehsitzung war der GCV sehr gut vertreten und selbst der Brand unseres Umzugswagens konnte uns nicht schrecken sondern führte zu einer Solidaraktion der Aktiven und der gemeinsamen Restaurierung eines überraschend angebotenen Wagens. Wir hatten also alles wieder bestens im Griff gehabt.

Und was kommt jetzt? Daran gilt es im kommenden Jahr anzuknüpfen. Es wird zwei neue Formate geben. Mit "Seven Eleven" bieten wir eine echte GCV-Sitzung, nur eben "den Bobbes schonend" zeitlich verkürzt und mit ohne Pause für mehr Zeit für die Nachsitzung. Und "Mainzer Konfettis" wird eine ebenfalls gestraffte GCV-Sitzung insbesondere für Unternehmen und Unternehmer, die sich einen Tisch buchen wollen, um mit Geschäftsfreunden oder Mitarbeitern einen schönen Abend zu verbringen. Informationen und Karten dafür gibt es ab sofort über die GCV-Geschäftsstelle.

Schatzmeister Heribert Hofem konnte dann einen sehr guten Kassenbericht präsentieren, zu dem sowohl die Sonderveranstaltungen spürbar beitrugen, in dem sich aber auch die solide Finanzplanung aller Bereiche zeigt und der die Instandhaltung und Pflege des Vereinseigentums und damit die Arbeit des Vereins ermöglicht.

So wurde dann auch der Vorstand nach erfolgreicher Arbeit entlastet.

Es war in diesem Jahr eine kurze Versammlung, die von Martin Krawietz in der Tat bereits nach 4x11 Minuten geschlossen werden konnte.

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01.07.2019
Erfolgreiche Premiere des GCV beim MCC Narren-Schoppen-Cup

Der Mainzer Carneval Club hat am 29.06.2019 im Rahmen seines 111-jährigen Jubiläums erstmalig den „MCC Narren-Schoppen-Cup“ veranstaltet. Das Turnier fand auf dem Trainingsgelände des Mit-Veranstalters 1. FSV Mainz 05 statt. Auch der GCV hat ein schlagkräftiges Team mit 12 Mann gestellt und sich der Herausforderung gestellt.


Insgesamt 10 Teams kämpften bei heißen Temperaturen in zwei Gruppen um den Einzug in die beiden Halbfinals. Unser Eröffnungsspiel hatte es direkt in sich. Es stand das Derby gegen unseren Achsen-Partner der Füsiliergarde auf dem Plan. Nach ausgeglichenem Beginn, setzten wir uns am Ende mit 3:0 durch. Anschließend fand das Spiel gegen die „Mitarbeiter der Geschäftsstelle“ des 1. FSV Mainz 05 statt. Als Zuschauer fand sich auch Bundesliga-Trainer Sandro Schwarz ein, der das 1:0 durch Christof Babatz bejubelte. Allerdings steckten wir nicht auf und konnten kurz vor Schluss noch den Ausgleich zum 1:1 erzielen. In den beiden letzten Vorrundenspielen setzten wir uns deutlich gegen den Mainzer Carneval-Verein mit 3:0 und das Gardeballett der Mainzer Prinzengarde mit 5:0 durch. Mit einer sehr starken und cleveren Gesamtleistung erreichten wir damit 10 Punkte und 12:1 Tore und wurden Gruppensieger der Gruppe B. Unsere starke Hintermannschaft, um die Torhüter und die Abwehrreihe, konnte somit nur ein ehemaliger Bundesliga-Spieler und der erste Bundesliga-Torschütze des 1. FSV Mainz 05 überwinden.

Im Halbfinale stand uns dann das Team „Lust auf Mainz“ gegenüber. Eine Mannschaft von Gastronomen aus Mainz, gespickt mit jungen Migranten. In einem recht ausgeglichenen Spiel setzten wir nach den 11. Minuten Spielzeit mit 1:0 durch. Gemeinsam mit den „mitgereisten“ GCV-Fans wurde der Final-Einzug bejubelt.

Dort stand uns wieder das Team des 1. FSV Mainz 05 gegenüber, die die Vorrunde mit uns punktgleich beendeten, allerdings mit 12:2 Toren das schlechtere Torverhältnis aufwiesen und sich somit im Halbfinale gegen die Mainzer Prinzengarde durchsetzen mussten. Bei inzwischen über 35 Grad in der Mittagshitze gerieten wir schnell durch einen unglücklichen Elfmeter in Rückstand. Mainz 05 nutzte anschließend seine Spielstärke und lies den Ball und uns laufen. Nach dem 0:2 war dann auch langsam der Tank leer und wir mussten uns geschlagen geben.

Die Final-Niederlage tat unserer Feierlaune keinen Abbruch und unter dem Gesang von „Mir Gunsenumer sin‘ die scheenste Leit‘“ haben wir den Pokal für den 2. Platz entgegengenommen. Dieser eignete sich perfekt, um ihn mit dem einen oder anderen Kühlgetränk zu befüllen. Nach einem heißen Tag wurde somit der Erfolg begossen und der Elektrolyten-Haushalt wieder aufgefüllt. Vielen Dank an die Veranstalter des MCC und Mainz 05 für ein sehr gut organisiertes Turnier.

Unser Team versprühte insgesamt viel Spielfreude und viele Tore sind durch schön herausgespielte Kombinationen gefallen. Trotz drei im Laufe des Turniers angeschlagenen Spielern, hat es das Team geschafft einen starken 2. Platz zu erreichen. Dies bestätigte auch wieder das, was man innerhalb der GCV-Familie kennt: Angetrieben von einem großen Team-Geist, hat eine geschlossene Leistung und die perfekte Unterstützung untereinander, zum Erfolg geführt.

Und einen Titel haben wir für mindestens 1 Jahr doch gewonnen, klammert man den „Wir sind nur ein Karnevals-Verein“ Mainz 05 aus: „Bester Fastnachtsverein aus Mainz“.

Torhüter: Harald Oechsle, Julian Oechsle
Abwehr: David Krawietz, Uli Joerg Hofmann, Jens Ohler, Tobias Müller
Mittelfeld/Sturm: Jonas Becker, Dennis Roßkopp, Andreas Müller, Aaron Lang, Jakob Reifenberger, Martin Krawietz

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01.07.2019
Der Große Rat des GCVs beim "letzten Abt von Eberbach"

Gemeinsam haben die Freunde und Förderer vom Großen Rat des GCVs am 30. Juni 2019 im Rheingau den Sommer genossen. Die gemeinsame Tour führte zunächst ins Kloster Eberbach. Dort zeigte niemand geringeres als Günte Ringsdorf, der „letzte Abt des Kloster Eberbachs“, den Teilnehmern die altehrwürdigen Mauern und Gewölbe des ehemaligen Zisterzienserklosters. Als langjähriger Chef des Klosters konnte er eindrucksvoll und äußerst unterhaltsam vieles erlebbar machen, was sich dort in den letzten Jahrhunderten abspielte. Viele Anekdoten gab es preiszugeben über unterhaltsame Begegnungen mit Politikern, Schauspielern, darunter natürlich Sean Connery und immer wieder die Dreharbeiten zu „Der Name der Rose“. Besonders beliebt waren an diesem heißen Tag natürlich die kühlen Keller. Doch was wäre der Rheingau und Eberbach ohne den Wein. Deshalb gab es immer wieder eine entsprechende Probe mit den flüssigen Köstlichkeiten aus den Klostergärten.

Nach dieser Stärkung für die Seele und Geist klang der Tag im Restaurant Baiken in den Eltviller Bergen bei einem herrlichen Blick über den Rhein für alle gemeinsam aus.

Im Namen aller Teilnehmer dankte Martin Krawietz dem Sprecher des Großen Rates Peter Weber, seinem Stellvertreter Bernd Rehm und Günter Ringsdorf für die tollen Einblicke und leckeren Tropfen. Dass unser Großer Rat eine tolle Gruppe ist, hat man auch an diesem Tag wieder gemerkt.

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27.01.2019
Die Schnorreswackler feiern ihren 5 x 11. Geburtstag

Ehrengarde2: 17x11 Jahre Mainzer Ehrengarde

„Wir sind die Ehrengarde, die schönste Gard‘ vun Meenz!“


Wenn die älteste der Mainzer Garden mit Ihrem Generalgefälltmarschall zum Feste ruft, dann halt es wir ein Donnerhall durch die Lande. Und so war es nicht verwunderlich, dass alles was Rang und Namen hat in Meenz und der Meenzer Fastnacht seine Aufwartung machte. Doch es gab auch noch besonderere Gäste. Denn die Ehrengarde aus Köln hatte sich auf den Weg gemacht, um mit Ihrer Mainzer Schwester zu feiern. So fragten sich an diesem Tage nicht wenige, ob sie doppelt sähen vor lauter Ehrengarde, die eine in schwarz-orange, die andere in gelb-grün.

Dass es sich bei der feiernden Mainzer Ehrengarde um das Alter Ego der Schnorreswackler handelt, war den gelb-grünen Kölnern am Anfang nicht wirklich geläufig. Das Telefonat zwischen Thomas Becker und Martin Krawietz mit Hans-Georg Haumann, dem Präsidenten, sowie Curt Rehfus, dem Kommandaten der Kölner, dürfte sehr unterhaltend gewesen sein: eine Garde, die es eigentlich gar nicht gibt, feiert Jubiläum und man würde sich freuen, wenn einige Kölner dazukämen. Rechnete man in Mainz zunächst mit 5 bis 10 … pardon 11 Ehrengardisten, entstiegen den drei angefahrenen Bussen 111 Mann in Uniform, die sofort am Schillerplatz inkl. Ihres Spielmannszug Aufstellung nahmen. Gerahmt wurde das Bild von der Mainzer Ehrengarde, dem Spielmannszug der Füsilier-Garde sowie dem Vorstand des GCVs. Nach den Begrüßungsreden ging es im Zug durch Mainz vorbei an Theater, Dom ins Mainzer Rathaus, wo der uniformierte OB Michael Ebling die angetretene Schar herzlich im Namen der Stadt Mainz empfing.

Am Abend ging die Feier mit 1.500 Gästen weiter in der Halle 45, wo anlässlich dieses Jubiläums die allererste Fastnachtssitzung überhaupt abgehalten wurde. Hier erschloss der GCV aber wieder einmal Neuland. Das dabei ein wenig Improvisationstalent gefragt war, gehörte wohl dazu. Und das Feuerwerk auf der Bühne war ein besonderes, das zeigte allein die Rednerliste, u.a. mit den Legends of Schnorreswackler Hubert Eckert & Oliver Schäfer, Michael Emrich, den Maledos (die doch eigentlich drei sind und Maletres heißen müssten 😉), dem Backesgaade-Trio, Hansi Greb, Oli Mager, den „Staatsoberhäuptern“ Helmut Schlösser, Frank Brunswig, Dr. Florian Sitte und Werner Renkes sowie Heini & Schier und natürlich Bürgermeister Günter Beck mit Oberbürgermeister Michael Ebling als „Die zwei Putzfrauen aus dem Rathaus“. Da durften am Ende auch die Mainzer Hofsänger, Thomas Neger & die Humbas und Tobias Mann nicht fehlen. Und natürlich setzten die neuen Freunde aus Köln auch Akzente: beim Einmarsch, im Mittelteil sowie bei den Pollonaisen zum Sitzungsende hin färbte sich die H45 stark gelb-grün.

Fazit: Es war ein Tag und Abend, an dem ganz besondere Höhepunkte zu erleben waren. Es war ein Tag, an dem unsere GCV-Fotobox geglüht hat und (gemeinsame) Erinnerungsbilder für Mainzer und Kölner Familienalben entstanden sind. Hoffentlich dauert es keine 11 Jahre bis zum nächsten Jubiläum der ältesten und schönsten Garde von Meenz.

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01.01.2019
Die Schnorreswackler geben sich die Ehre -Große Sondersitzung der Schnorreswackler in der Halle 45

Die Mainzer Fastnachtstruppe „Schnorreswackler“ wird 5 x 11 Jahre alt – die legendäre Ehrengarde hat diesmal besonders viel vor und lädt am 26.01.2019 sogar zur Sondersitzung in Halle 45.

Wer den Bericht von Maike Hessedenz gerne in der Mainzer Allgemeine Zeitung vom 18. Januar 2019 lesen möchte findet ihn hier.

Die letzten Karten für die fast ausverkaufte Sitzung können Sie übrigens gerne noch in unserem Ticketshop auf dieser Homepage ordern.

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09.12.2018
Aus dem Herzen von Gonsenheim: unser GCV-Orden für die Kampagne 2019

Das Gonsenheimer Rathaus steht im Herzen von Gonsenheim. 1615 vom Dompropost und dem späteren Mainzer Kurfürst Georg Friedrich Greiffenklau Vollrad erbaut hat der Renaissancebau überregionale Bekanntheit. Sehr viele Paare haben im Gonsenheimer Saal geheiratet. Und jedes Jahr am Fastnachtssamstag wird das Rathaus von den Gonsenheimer Garden und Carneval-Vereinen nicht nur gestürmt, es bildet auch die herrliche Kulisse für die Rekrutenvereidigung und ist Startpunkt des stetig wachsenden Gonsenheimer Fastnachtsumzugs.

Wieder einmal war es die Idee Dieter Beckers "unserm goldische Rathaus" nun den GCV-Orden der Kampagne 2019 zu widmen. Und goldisch iist der Orden dann auch geworden. Mit einem Augenzwinkern wurde dem Wahrzeichen dabei nicht nur die GCV-Kappe aufgesetzt, es wurde auch zum Schnorreswackler gemacht. Fastnachtlich eingehüllt wird es in ein vierfarbbuntes Band, welches den Vereinsnamen des Gonsenheimer Carneval-Vereins trägt sowie das Kampagnenjahr 2019.

Präsentiert wurde er im Rahmen des Ordensfestes am 8. Dezember 2018 im Atrium. Dabei haben die Bühnenaktiven, das Komitee und der Vorstand auf ein fantastisches Jahr 2018 zurückblicken dürfen. Wir freuen uns schon ganz narrisch auf die neue Kampagne und darauf den Orden dann auch zu tragen.

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07.12.2018
Die Gonsenheimer Kammerspiele 2018: der GCV auf närrischem Pilgerweg

In unruhigen Zeiten und rechtzeitig vor dem Start der Kampagne am 1. Januar wollten die Aktiven des Gonsenheimer Carneval-Vereins Kräfte sammeln und sich dafür auf den Jakobsweg begeben, so GCV-Präsident Martin Krawietz in seiner Begrüßung. Dass den beiden Pilgern Sebastian Grom und Hans-Peter Betz dabei unterwegs viel Närrisches und viele Narren begegnen überrascht dabei wohl niemanden. In gut dreieinhalb Stunden boten die Aktiven des GCVs im Rahmen der Gonsenheimer Kammerspiele ihrem Publikum einen fröhlichen und unterhaltungsreichen Abend. Neben vielen bekannten Gesichtern blieben sich die Gonsenheimer treu und öffneten ihre Bühne für neue Talente, die in der Narrenschau entdeckt wurden. Eine schöne Zusammenfassung der beiden Abende gibt Mainz&.

Die "Gonsenheimer Kammerspiele" finden beim Gonsenheimer Carneval-Verein 1892 e.V. „Die Schnorreswackler“ traditionell am Wochenende nach dem 11.11. statt. An zwei Abenden wird der Vorhang gelüftet und in einer fantasievollen Rahmenhandlung ein närrisches Programm gezeigt. Dabei wurde beispielsweise 2017, im Jahr des 125-jährigen Jubiläums, der Gründungsabend der „Schnorreswackler“ nachgespielt oder in anderen Jahren die Gäste auf eine Kreuzfahrt, in den Weltraum oder nun eben auf den Jakobsweg entführt.

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